Urlaub im historischen Goslar

In etwa einer Autostunde von Hannover aus gelangt man nordwestlich vom „Nationalpark Harz“ nach Goslar. Die Geschichte der Stadt geht zurück bis in die Römerzeit und bestand anfänglich aus Ansiedlungen von Bergarbeitern, die besonders im „Rammelsberg“ Kupfer, div. Erze und auch Silber abbauten. Mit der Förderung und Weiterverarbeitung dieser wertvollen Rohstoffe und Metalle gelangte Goslar im Laufe der Jahrhunderte nicht nur zu Reichtum, sondern auch zu hohem Ansehen in Europa. Zeugen dieser Vergangenheit bilden heute noch das sehenswerte, historische Stadtbild von Goslar. Sowohl der Rammelsberg und auch die Altstadt von Goslar sind von der UNESCO wegen der Einmaligkeit mit dem Titel „Weltkulturerbe“ ausgezeichnet worden.

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Die Kaiserpfalz in Goslar

Den besten Parkplatz (zu moderaten Gebühren) für eine Stadterkundung findet man gut ausgeschildert direkt vor der „Kaiserpfalz“ auf dem Gelände der ehemaligen großen Stiftskirche von welcher man nur noch den imposanten Bau der „Domvorhalle“ besichtigen kann. Im Obergeschoss der „Kaiserpfalz“, dem „Kaisersaal“, ist über 200 Jahre die „Deutsche Geschichte“ geschrieben worden und die Wandgemälde spiegeln das damalige „Heilige Römische Reich“ anschaulich wieder.
In nur ein paar Minuten erreicht man entlang schöner und nostalgischer Fachwerkhäuser, wovon Goslar angeblich über 1.500 vorzeigen kann, den historischen Marktplatz mit dem Marktbrunnen und dem Goldadler mit Kaiserkrone auf der Brunnenspitze.

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Rathaus in Goslar im Harz

Am Marktplatz, bzw. in nächster Nähe, befinden sich das ehrwürdige „Rathaus“ aus dem 15. Jahrhundert mit dem „Huldigungssaal“ und der beachtenswerten Gemäldegalerie. Die „Marktkirche“ mit den zwei verschiedenen Türmen ist die Hauptkirche von Goslar und lädt mit der reichen Ausstattung, wie mit den Kirchenfenstern in künstlerisch hochwertigen Glasmalerei, zum Verweilen ein. Man kann, sofern man etwas sportlich ist, auch einen der beiden Türme besteigen und wird mit einem fantastischen Rundblick für seine Bemühungen ausreichend belohnt.
Es wird selbst bei oft hunderten von Besuchern des Marktplatzes recht still, wenn am Giebel des „Kaiserringhaus“ das weltbekannte „Glockenspiel“ und der „Figurenumlauf“ die Bergwerkgeschichte des Rammelsberges darstellen. Im Original wird im Museum und mehreren Gebäuden am Rammelsberg die Bergbauzeit umfangreich dokumentiert.

Es ist in einem Kurzbericht leider nicht möglich, alle Sehenswürdigkeiten von Goslar zu erwähnen, da die Interessen der Besucher ja auch sehr unterschiedlich sind. Im Bereich der Altstadt, den Fachwerk-u. Patrizierhäuser, den vielen Kirchen und Museen, der Stadtmauer mit Wehrtürmen, den Wallanlagen, etc. gibt es aber noch viele Eindrücke zu gewinnen. Daher sind die unterschiedlichen Angebote einer stadtkundigen Führung sehr zu empfehlen.

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Fachwerkhäuser in der Altstadt von Goslar

Eine Seltenheit ist der alljährliche Weihnachtsmarkt mit dem „Weihnachtswald“ in der Altstadt. Vom Marktplatz aus gelangt man in den benachbarten Gassen in den wohl einmaligen Weihnachtswald. Inmitten von mehreren hundert hohen Tannen und rund 80 weihnachtlich geschmückten und stimmungsvoll beleuchteten Harzer Holzbuden mit unterschiedlichsten Angeboten lassen sich in jedem Jahr nicht nur die Einwohner von Goslar, sondern auch tausende, extra für dieses Erlebnis angereiste Gäste, vorweihnachtlich verzaubern. Besonders weihnachtlich ist es, wenn es dann auch ein wenig schneit, wozu man allerdings auch etwas Glück benötigt.

 

 

 

 

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Mönchehaus Goslar - Museum für Moderne Kunst

Im Kunstmuseum Mönchehaus Goslar können die Besucher ein Ackerbürgerhaus aus dem Jahre 1528 und angrenzende Gebäude erleben. Jährlich sind 6 bis 7 groß angelegte Wechselausstellungen bekannter Künstler angesetzt. Behandelt werden die moderne und zeitgenössische Kunst.

Das alte Ackerbürgerhaus aus dem Jahre 1528 stellt mit seinen Fachwerkgebäuden, Gewölbekellern und dem Skulpturengarten eine reizvolle historische Bühne für den Auftritt der modernen Kunst dar. Das ist ein Kontrast, der viele Gäste stark beeindruckt. 

Gegründet wurde das Institut im Jahre 1978 unter anderem mit der Absicht, den internationalen Preisträgern des Goslarer Kaiserrings ein würdiges Ausstellungsforum zu bieten.

Den renommierten Kunstpreis vergibt die Stadt Goslar seit 1975 einmal im Jahr an einen herausragenden Gegenwartskünstler. Zu den Preisträgern gehörten u. a. Joseph Beuys, Max Ernst, Victor Vasarely, Rebecca Horn

Intensiv-Kletterkurs im Harz

Im Herzen Deutschlands beheimatet der Harz den größten Waldnationalpark und eine artenreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren und Granitfelsen. Inmitten der idyllischen Landschaft wird die Kunst des Kletterns an einem echten Berg erprobt.

Bei diesem Intensiv-Kurs erlernen die Teilnehmer die Sicherungs- und Klettertechniken von Grund auf. Einen ganzen Tag steht ihnen ein staatlich geprüfter Trainer mit Rat und Tat zur Seite. Knoten- und Materialkunde, Selbst- und Partnersicherung, Toprope-Aufbau und Abseilübungen sind die Basis für den Unterricht.

Unter professioneller Betreuung erfolgen die ersten, eigenständigen Kletterübungen an leichten Routen, bevor es an schwierigere Strecken geht. Das Tempo wird individuell angepasst und in Kleingruppen wird ein höherer Lernerfolg erzielt.

Laser-Game in Vienenburg - Outdoorgelände

Das Laser-Game ist ein spannendes Spiel für 2 bis 8 Teilnehmer. Ausgestattet mit dem Tagger - einem Infrarot-Markierer - treten die 2er-Gruppen gegeneinander an. Ziel ist es, das gegnerische Team mit gezielten Treffern zu markieren und somit aus dem Spiel zu nehmen. Wer als letztes ungetroffen ist, gewinnt die Runde.

Anders als beim Paintball wird ausschließlich mit Infrarot-Taggern gespielt. Somit ist keine Schutzausrüstung nötig und auch Farbflecken auf der Kleidung oder blaue Flecken gehören der Vergangenheit an. Das Laser-Game macht einfach Spaß und wer es einmal ausprobiert hat, kann sich den Adrenalin-Kicks bei den spannenden Duellen nicht mehr entziehen.

Räubermahl in Goslar im historischen Zwinger

Räuberessen Goslar

  • Erlebe ein 4-stündiges Räubermahl im historischen Zwinger Goslar im Harz
  • Feiere wie die Räuber einst ihre gelungenen Beutezüge feierten
  • Speise wie die Räubersleut und schlage Dir den Wanst in Goslar in Niedersachsen voll
  • Sichere Dir 10% Rabatt auf Deine verzehrten Getränke bei Online Buchung

 

Bei deftigen Räuberliedern zum Mitsingen und mitreißenden Geschichten rund um das Leben von Wegelagerern und Halunken schlemmst Du beim Räuberessen, was die erbeuteten Köstlichkeiten im historischen Zwinger Goslar im Harz hergeben. Dein Räuberhauptmann Pfifenshal entführt Dich mit viel Wortwitz und der ein oder anderen feurigen Überraschung in die Welt der Räuber, von der Du schon als Kind geträumt hast.

Bevor sich die Räuber ihren Wanst mit Räuberessen vollschlagen können, erwartet sie ihr Hauptmann, um die rücksichtslosesten und brutalsten unter ihnen zu ehren. Wer wird zum Saufbold und wer zum besten Taschendieb gekürt? Wer darf zuerst vom köstlichen Räubermahl kosten?

Das Räubermahl im Zwinger Goslar beginnt mit knusprigem Harzer Mühlenbrot, Griebenschmalz und Kräuterquark. Weiter geht das Räuberessen mit einer deftigen Sauerkrautsuppe, die nach Räuberart aus dem Napf geschlürft wird. Damit sich die Leibriemen der Räubersleut spannen mögen, geht es nun hoch her – mit Geflügelbratwurst, Röstzwiebeln, Kartoffelpüree und Sauerkraut.

Alsdann geht’s hinaus in den Vorhof der Räuberhöhle, um im Fackelschein die Becher auf den gelungenen Beutezug zu heben. Echte Halunken genehmigen sich einen kräftigen Glühwein mit Schuss, die anderen Tunichtgute nehmen mit alkoholfreiem Punsch vorlieb.

Zurück in der Räuberhöhle wird feinste Wildsau vom Buchenholzgrill Dir nun zuteil – mit Cumberlandsoße, Rotkraut und Knödeln ein Genuss für jeden Halunken. Der Deftigkeiten ist nun genüge getan. Als süßen Abschluss des Räubermahls im historischen Zwinger Goslar im Harz passt nun auch noch ein Bratapfel mit Marzipanfüllung und Vanillesauce in den randvollen Wanst der Räuber, oder möchtest Du Dir diese Süßigkeit entgehen lassen?

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Ort des Angebotes:

Dein Räubermahl findet unter angegebener Adresse im Zwinger Goslar im Harz statt. Goslar liegt 40 Minuten südlich von Braunschweig in Niedersachsen.

Teilnehmer:

Der Preis gilt für eine Person.

Das musst Du mitbringen:

Du benötigst nichts, außer Deinem Regiondo-Ticket und Lust auf einen räuberischen Abend im Zwinger Goslar.

Das ist in der Leistung enthalten:

  • 4 Stunden Räubermahl
  • 10% Rabatt auf Deine verzeherten Getränke
  • Unterhaltungsprogramm durch den Räuberhauptmann Pfifenshal
  • Begrüßungsmet
  • Dein Räubermahl:
    • Harzer Mühlenbrot, Griebenschmalz und Kräuterquark
    • Pikante Sauerkrautsuppe aus dem Kessel
    • Geflügelbratwurst, Röstzwiebeln, Püree und Sauerkraut
    • Wildschwein vom Buchenholzgrill, Cumberlandsauce, Rotkraut und Knödel
    • Bratapfel mit Marzipanfüllung und Vanillesauce

Ritteressen im historischen Zwinger Goslar

Wer schon immer einmal feiern wollte wie die alten Rittersleut, kann sich beim Ritteressen in Goslar nach Lust und Laune den Bauch vollschlagen. Minnesang, lustige Gaukelei und magischer Zauber entführen die Gäste in eine Welt längst vergangener Tage.

Zur Einstimmung wird zunächst durch das historische Museum des späten Mittelalters geführt, das sich in den Gemäuern des alten Turmes befindet. Dann ist das Bankett eröffnet und jeder Gast erhält dazu einen Begrüßungstrunk aus dem Trinkhorn. Ehe das Mahl richtig losgehen kann, muss sich ein Freiwilliger in der Runde der Gäste finden. Er muss die Giftprobe über sich ergehen lassen, um festzustellen, ob die Speisen auch genießbar sind.

Die Schlemmerei wird den ganzen Abend land vom Hofgaukler begleitet, der die Gäste an der Rittertafel mit Minnegesang für das Burgfräulein oder einem Schwank aus der Ritterzeit unterhält. Auch Gaukelei und Zauberei, sowie musikalische Darbietungen auf historischen Instrumenten gehören zu seinem Repertoire. So wird dieser mittelalterliche Abend alles andere als langweilig.

Mehr Freizeit Angebote in Goslar

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 Hahnenklee – Bockswiese

Sofern man selbst in der Vorweihnachtszeit in Goslar gerade nicht das Glück hat, weißes Winterwetter anzutreffen, folgt man gerne der Empfehlung von Insidern, den über 300 m höher gelegenen und mit dem Auto recht schnell zu erreichenden Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese aufzusuchen. Jedoch auch dort erfährt man leider schnell , dass sich allgemein das gewünschte Wintersportwetter erst etwa ab Jahresanfang einstellt.

Der staatlich anerkannte Kurort beherbergt über das ganze Jahr hinweg eine sehr große Anzahl von Kur-,Wander- und sportbegeisterten Gästen. Natürlich ist der Anteil der Besucher bei typisch Harzer Winterwetter am höchsten. Hotels, Pensionen und die Gastronomie unterschiedlicher Kathegorieen laden immer zu einem kurzen oder auch längeren Urlaub ein.

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Holzkirche in Hahnenklee

Das Wahrzeichen von Hahnenklee ist die in Norddeutschland einzige nach nordischem Vorbild um 1900 erbaute „Gustav-Adolf Stabkirche“, welche weit über die Grenzen hinaus viel Beachtung findet. Der ganz in Holz gestaltete Innenraum lädt zur Ruhe und Entspannung ein. Der Klang der Orgel verleiht dem Kirchenraum eine ganz besondere, festliche Klangatmosphäre und wird daher häufig u.a. auch für Konzertveranstaltungen genutzt. Im Turm der Stabkirche erklingen bei bestimmten Anlässen Melodien eines aus über 20 Glocken bestehenden, klangvollem Glockenspiel.

Rund um Hahnenklee-Bockswiese und darüber hinaus gibt es besonders schöne, auch sehr unterschiedlich lange Wanderwege durch das abwechslungsreiche Harzgebiet. Geführte Themen-Wanderungen sind bei Gästen sehr beliebt. Kinder, aber auch Erwachsenen haben besonderen Spaß, auf der Sommerrodelbahn 1.250 m vom Bocksberg mit hoher Geschwindigkeit ins Tal hinab zu rodeln.

Speziell der Bereich Wintersportanlagen hat sich in Hahnenklee-Bockswiese bemerkenswert stark entwickelt und wird laufend mit neuen Attraktionen ausgestattet. So stehen zur Piste „Böckchen“ ein Förderband, auf den Bocksberg eine Kabinen- und Seilbahn, wie ein Sessellift mit dem man in 10 Minuten auf dem Gipfel ist, zu Verfügung. Mehrere Skiabfahrten, Rodelbahnen für große und kleine Sportfreunden, wie auch ein gutes Loipennetz sind selbstverständlich vorhanden. Verschiedene Strecken werden am Abend bis gegen 22:00 h für den Skispaß in der Dunkelheit beleuchtet.

Unabhängig von der Jahreszeit wird ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm angeboten. Besonders viele Besucher lockt in jedem Jahr am 30.April die „Walpurgisnacht“ an, wenn nach altem Brauchtum von maskierten Hexen und Teufeln bei Feuerwerke , Musikdarbietungen und buntem Allerlei der Winter ausgetrieben wird.

 Copyright: F-Travel an Text und Bildern. Bericht unseres F-Travel Redakteurs bei seinem Besuch der Stadt Goslar im Winter 2014.

Weitere Bilder aus Goslar:

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Glockenspiel am Kaiserringhaus in Goslar

 

 

 

 

 

 

 

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Hauptkirche und Altstadt in Goslar

 

 

 

 

 

 

 

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Bäcker-Zunfthaus in Goslar

 

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